Asphaltstraßenbau

Veränderungen aktiv gestalten

Für den 21. bis 22. Mai hatte die FGSV zur Asphaltstraßentagung in Baden-Baden eingeladen. Auf der Fachveranstaltung konnten sich Fachleute und Interessierte über die neuesten Entwicklungen im Asphaltstraßenbau sowie innovative Lösungen für eine nachhaltige und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur austauschen. Straße und Verkehr heute nahm dies zum Anlass, mit Dr. Knut Johannsen, Leiter Forschung & Technik bei VINCI Construction bzw. EUROVIA und Leiter der FGSV-Arbeitsgruppe 7 „Asphaltbauweisen“, über die zentralen Themen und Herausforderungen, die die Branche aktuell beschäftigen, zu sprechen.

Herr Dr. Johannsen, Sie haben das Programm der Asphaltstraßentagung 2025 maßgeblich mitgestaltet. Was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Themen und Herausforderungen, die die Branche aktuell beschäftigen?
Knut Johannsen:
Eine der größten Herausforderungen für die Branche besteht derzeit darin, Veränderung nicht nur zuzulassen, sondern aktiv zu gestalten. Dabei lassen sich zwei zentrale Entwicklungen ausmachen.

Zum einen müssen wir uns eingestehen, dass sich die Produktivität im Baugewerbe in den vergangenen Jahrzehnten kaum gesteigert hat. In vielen Bereichen erbringen wir heute – trotz technologischem Fortschritt – in einer Arbeitsstunde im Wesentlichen noch die gleiche Leistung wie vor 20 oder 30 Jahren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es uns bislang nicht ausreichend gelingt, neue Produkte und Verfahren bis zur Marktreife zu bringen und flächendeckend in die Praxis zu überführen. Forschung und Entwicklung werden in unserer Branche nach wie vor zu wenig priorisiert. Damit gefährden wir langfristig das Geschäftsmodell vieler Unternehmen im Straßenbau. Wenn wir hier nicht deutlich an Tempo zulegen und Innovationen konsequent in unser Tagesgeschäft integrieren, riskieren wir, dass branchenfremde Akteure mit mehr Innovationskraft und Kapital uns eines Tages zeigen, wie es besser geht. Dass Unternehmen wie Apple oder Google bislang nicht in unseren Bereich vorgedrungen sind, liegt vermutlich eher an den begrenzten Margen – nicht an mangelnden Fähigkeiten.

Zum anderen sehen wir uns mit einer Vielzahl geopolitischer und wirtschaftlicher Veränderungen konfrontiert, deren Auswirkungen zunehmend auch die Bauwirtschaft erreichen. Politische Spannungen, Ressourcenknappheit oder gestörte Lieferketten – all das betrifft auch den Straßenbau. Unsere Antwort darauf muss lauten: Resilienz. Und zwar nicht nur im Sinne robuster Infrastrukturen, die Starkregen oder Hitzeereignissen standhalten, sondern als strategisches Prinzip für die gesamte Branche. Wir müssen technologische Stresstests durchführen, kritische Abhängigkeiten identifizieren – etwa von bestimmten Rohstoffen, Lieferanten oder Logistikketten – und gezielt Alternativen entwickeln. Jeder in der Branche weiß, wie langwierig der Weg von der Idee bis zur marktreifen Bauweise ist. Deshalb dürfen wir keine Zeit verlieren, um uns in allen wesentlichen Bereichen zukunftssicher aufzustellen.

Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf der nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur. Welche neuen Ansätze zur CO2-Reduktion und Kreislaufwirtschaft wurden auf der Veranstaltung vorgestellt? 

Knut Johannsen: Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz bleiben zentrale Leitlinien unseres Handelns – ganz unabhängig davon, wie kontrovers sie derzeit in manchen Teilen der Welt diskutiert werden. Der aktuelle politische Diskurs, etwa in den USA, versucht aus ideologischen Gründen einen Deutungswandel herbeizuführen – im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Fakten. Der jüngste EU-Klimareport hat unmissverständlich gezeigt: Wir haben im vergangenen Jahr das 1,5-Grad-Limit erreicht. Die Temperaturen steigen weiter – mit weitreichenden Folgen. Höhere Lufttemperaturen führen zu einer stärkeren Feuchtigkeitsaufnahme in der Atmosphäre, was die Gefahr von Starkregen und Hochwasserereignissen drastisch erhöht. Solche Extremwetterlagen bedrohen nicht nur unsere Infrastruktur, sondern unseren gesamten wirtschaftlichen Wohlstand. Wenn Straßen, Brücken oder ganze Verkehrsnetze buchstäblich „wegschwimmen“, entstehen volkswirtschaftliche Schäden, die wir nur schwer kompensieren können.

Im Rahmen der Asphaltstraßentagung diskutierten wir daher nicht nur über CO2-Reduktion, sondern über ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategien. Die Kreislaufwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle – etwa durch den konsequenten Einsatz von Recyclingasphalt, die Wiederverwertung von Baustoffen oder neue Bindemittelkonzepte mit reduziertem ökologischen Fußabdruck.

Gleichzeitig müssen wir den Blick über den CO2-Fokus hinaus weiten. Umweltwirkungen sind vielfältig. Ein gutes Beispiel ist der Umgang mit Wasser: In einigen europäischen Ländern haben gestiegene Trinkwasserkosten bereits erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Auch Wasser ist eine schützenswerte Ressource – und unser Umgang damit wird zukünftig stärker in den Mittelpunkt rücken müssen. Nachhaltigkeit bedeutet eben nicht nur Klimaschutz, sondern auch Ressourcenschonung und Verantwortung im gesamten ökologischen Kontext.

Mit der „Zeitenwende im Regelwerk“ wird ein großes Thema aufgemacht. Was hat sich hier in den letzten Jahren am meisten verändert, und was bedeutet das für die Praxis?
Knut Johannsen:
Ob der Begriff „Zeitenwende“ hier wirklich passt, sei dahingestellt – er ist ja aktuell stark mit geopolitischen Entwicklungen und sicherheitspolitischen Fragen verbunden. Aber regelwerkstechnisch erleben wir im Asphaltstraßenbau tatsächlich einen tiefgreifenden Umbruch. Wir überarbeiten derzeit nahezu das gesamte technische Regelwerk im Asphaltbereich auf einmal – das ist in Umfang und Bedeutung beispiellos. Diese Herkulesaufgabe wurde von einem breiten Kreis engagierter Fachleute mit großem persönlichen Einsatz getragen. Viele tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind in die Überarbeitung eingeflossen – dafür gebührt allen Beteiligten großer Respekt und Dank. Dieses Engagement stärkt nicht nur unsere Bauweise, sondern sichert auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche im internationalen Vergleich.

Inhaltlich steht insbesondere die Absenkung der Verarbeitungstemperaturen im Fokus – ein Thema, das aus Gründen des Gesundheitsschutzes zwingend umgesetzt werden muss. Der neue Arbeitsplatzgrenzwert für Dampfe bei der Heißverarbeitung von Bitumen tritt spätestens 2027 in Kraft. Das setzt uns natürlich unter zeitlichen Druck: Wir haben gegenüber dem Ausschuss für Gefahrstoffe zugesagt, dass bis dahin ein konsistentes und praxistaugliches Regelwerk vorliegt. Gleichzeitig wollen wir den Unternehmen ausreichend Vorlauf bieten, um die neuen Vorgaben auch vertraglich erproben und implementieren zu können.

Darüber hinaus haben wir die Gelegenheit genutzt, zahlreiche kleinere und mittlere Weiterentwicklungen in einem großen Wurf zu bündeln. Es ist ein umfassendes Update, das uns auf den aktuellen Stand der Technik bringt – und uns gleichzeitig die notwendige Flexibilität verschafft, um auch künftige Anforderungen besser und schneller integrieren zu können.

Bei so vielfaltigen und tiefgehenden Veränderungen kann man sich kaum vorstellen, dass dieses von heute auf morgen und ohne die eine oder andere vertragliche Diskussion einhergehen wird. Haben Sie da keine Sorge?
Knut Johannsen:
„Sorge“ wäre vielleicht zu viel gesagt – wir sprechen hier schließlich nicht über sicherheitsrelevante Risiken, bei denen Leib und Leben in Gefahr waren. Aber selbstverständlich ist uns allen bewusst, welche Verantwortung mit der Überarbeitung des Regelwerks einhergeht. Die Beteiligten in den Gremien spuren sehr genau, dass ihre Arbeit die Grundlage für die zukünftige Praxis bildet – mit all ihren Konsequenzen.

Und ja: Trotz sorgfältiger Prüfprozesse auf drei Ebenen werden sich kleinere Unscharfen oder Fehler kaum vollständig vermeiden lassen. Das liegt in der Natur solch komplexer Vorhaben. Wichtig ist, dass wir uns in der Erarbeitung streng an die etablierten Verfahren der FGSV gehalten haben: Die Arbeitskreise bringen das Know-how aus der Praxis ein, der Arbeitsausschuss übernimmt die fachliche Prüfung, und der Lenkungsausschuss sorgt dafür, dass die übergeordneten Ziele und Intentionen klar erkennbar bleiben. Selbst wenn eine Formulierung mal nicht ganz glücklich gewählt ist, sollte die inhaltliche Stoßrichtung also nachvollziehbar bleiben – und mit fachlicher Vernunft lösbar sein.

Außerdem haben wir vorgesorgt: Nach der Einführung wird es eine Art Taskforce geben, die die Umsetzung im Blick behalt. Sie wird gegebenenfalls schnell reagieren können – etwa mit Korrekturen, Ergänzungen oder Klarstellungen, falls sich in der Praxis Anpassungsbedarf zeigt. Denn klar ist: So ein grundlegender Wandel wird nicht ohne Reibung verlaufen. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam daran arbeiten, Lösungen zu finden – pragmatisch, kollegial und mit dem nötigen Augenmaß.

Die Wiederverwendung von Asphalt ist ein wichtiger Baustein für nachhaltiges Bauen. Welche Praxiserfahrungen und Fortschritte gibt es aktuell bei Recycling-Technologien?
Knut Johannsen:
Die Wiederverwendung von Asphalt ist und bleibt eines unserer stärksten Argumente in Sachen Nachhaltigkeit. Gesteinskörnungen, die mit einem gewissen ökologischen Fußabdruck gewonnen wurden, lassen sich nahezu unbegrenzt im Kreislauf führen – und das, ohne relevante zusätzliche Umweltwirkungen zu verursachen. Auch beim Bitumen, das zwar CO2-intensiv in der Herstellung ist, gelingt die Wiederverwendung über viele Lebenszyklen hinweg – wenn auch nicht völlig grenzenlos. Deshalb ist das Recycling von Asphalt nicht nur sinnvoll, sondern geradezu essenziell für die Zukunft unserer Bauweise.

Diesen Stellenwert haben wir auch ganz bewusst im neuen Regelwerk verankert. Materialien, die die Wiederverwendung später erschweren oder gar verhindern könnten, sollen von vornherein vermieden werden. Der Grundsatz lautet: Wer Recycling ernst meint, muss es auch konsequent mitdenken – von der ersten Mischgutrezeptur bis zum Rückbau.

Ein Blick in unsere europäischen Nachbarländer zeigt interessante Entwicklungen: Auf der letzten Sitzung des Technischen Komitees des Europäischen Asphaltverbands wurde aus Italien berichtet, dass dort eine verbindliche Mindestquote von 30 % Recyclingmaterial im Asphalt eingeführt wurde. Ein mutiger und zugleich logischer Schritt – denn der oft zitierte Qualitätsverlust bei höheren Recyclingquoten ist ein Mythos, wenn man die Sache fachlich richtig angeht.

Natürlich gibt es auch hier richtige und falsche Wege. Aber mit durchdachten Prozessen, klaren Qualitätsstandards und transparenten Abläufen lässt sich dieser Herausforderung sicher begegnen. Das neue RAL-Gütezeichen für die Lagerung und Aufbereitung von Ausbauasphalt ist ein gutes Beispiel dafür: Es will genau an dieser Stelle Vertrauen schaffen – durch Nachvollziehbarkeit, Kontrolle und Kompetenz. Denn nur mit gegenseitigem Vertrauen und offenem Austausch werden wir die Recyclingquoten dauerhaft steigern können.

„Nachhaltigkeit – ausgerechnet“ ist der Titel eines Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel. Gibt es inzwischen belastbare Methoden, um die Nachhaltigkeit von Asphaltstraßen quantitativ zu bewerten?

Knut Johannsen: Ja, es gibt inzwischen tatsächlich belastbare und anerkannte Methoden, um die Nachhaltigkeit von Asphaltstraßen quantitativ zu bewerten. Ein großer Meilenstein war dabei die Entwicklung und offizielle Verifizierung der Produktkategorie-Regeln (PCR) durch den Deutschen Asphaltverband – ein zentraler Schritt hin zu mehr Vergleichbarkeit und Fairness. Diese Regeln ermöglichen es, Umweltwirkungen von Asphaltprodukten transparent, nachvollziehbar und standardisiert zu bilanzieren. Besonders hervorzuheben ist dabei die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Verband und der FGSV, die dieses Ergebnis erst möglich gemacht hat.

Parallel dazu arbeitet die FGSV daran, diese Rechenregeln systematisch in das technische Regelwerk zu integrieren. Das ist ein wichtiger Prozess, denn nur wenn Nachhaltigkeit auch in den Normen und Vorgaben konkret verankert ist, kann sie in der Breite der Praxis wirksam umgesetzt werden. Tanja Kessel spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Sie bringt nicht nur fachlich höchste Kompetenz ein, sondern treibt das Thema mit großem persönlichen Engagement seit Jahren konsequent voran. Ich freue mich sehr, dass sie diesen wichtigen Vortrag übernommen hat – denn wenn jemand in der Lage ist, sowohl fachlich fundiert als auch mitreißend über Nachhaltigkeit zu sprechen, dann ist sie es.

Der Arbeitsplatzgrenzwert für Dämpfe und Aerosole aus Bitumen war lange ein Thema. Ist das Problem mittlerweile gelöst oder gibt es weiterhin offene Fragen?
Knut Johannsen:
Das ist in der Tat eine sehr gute Frage – und ich wurde sagen: Eine dauerhafte Lösung ist zumindest in Sichtweite. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie konstruktiv und zielgerichtet eine ganze Branche gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft an einem Strang ziehen kann, wenn es wirklich darauf ankommt. Die Fortschritte, die wir in kurzer Zeit erzielt haben, sind bemerkenswert – und sie stimmen mich sehr zuversichtlich.

Ein zentrales Gremium in diesem Prozess war der Koordinierungsausschuss Bitumen, der von den relevanten Verbänden ins Leben gerufen wurde. Er hat die Diskussionen maßgeblich gelenkt und viele wichtige Entscheidungen auf den Weg gebracht. Ein großer Dank gebührt insbesondere den bisherigen Leitern, Martin Ziegenberg und Marc Wahlen, die mit Umsicht, Sachverstand und viel persönlichem Engagement diesen anspruchsvollen Prozess gesteuert haben.

Man darf dabei nicht vergessen, worum es im Kern geht: den nachhaltigen Schutz unserer Mitarbeiter auf der einen Seite – und die Zukunftsfähigkeit unserer Bauweise auf der anderen. Dieses Thema hätte durchaus das Potenzial, die gesamte Branche in Unruhe zu versetzen. Umso wichtiger ist es, dass wir einen gangbaren Weg gefunden haben. Wenn wir das, was jetzt auf dem Tisch liegt, konsequent und gemeinsam umsetzen, dann haben wir nicht nur ein akutes Problem gelöst, sondern auch einen entscheidenden Beitrag für eine sichere, moderne und verantwortungsvolle Zukunft des Asphaltstraßenbaus geleistet.

Die Asphaltstraßentagung bringt jedes Mal Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Verwaltung zusammen. Was erhoffen Sie sich von den Diskussionen und dem Austausch?
Knut Johannsen:
Der Austausch auf Veranstaltungen wie der Asphaltstraßentagung ist heute wichtiger denn je – und ich würde sogar sagen: Er ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Branche. Natürlich leisten unsere Fachgremien seit vielen Jahren hervorragende Arbeit – mit enormem Sachverstand und großem Engagement. Aber wir müssen auch ehrlich sein: Diese Arbeit findet häufig in relativ kleinen, spezialisierten Runden statt. Das hat viele Vorteile, aber auch eine entscheidende Grenze – denn der Blick über den Tellerrand und der direkte Draht zur alltäglichen Praxis gehen dabei manchmal etwas verloren.

Deshalb erhoffe ich mir von den Diskussionen auf der Tagung vor allem eins: frische Perspektiven. Wir brauchen mehr Stimmen aus der operativen Praxis, aus der Bauleitung, aus dem Prüfbereich, aus der Verwaltung – und auch aus der jüngeren Generation. Es geht nicht darum, Gremien endlos zu vergrößern oder jede Diskussion in ein offizielles Verfahren zu überführen. Aber wir müssen Formate finden, die Teilhabe erleichtern, ohne dass gleich ein offizieller Mitgliedsantrag ausgefüllt werden muss.

Ich sehe da viel Potenzial: digitale Beteiligungs-Tools, temporare Arbeitsgruppen, offene Online-Foren oder auch experimentelle Veranstaltungsformate mit weniger PowerPoint und mehr Diskurs. Wir müssen nicht alles neu erfinden – aber ein bisschen kreativer darf es ruhig werden. Und wer weiß: Vielleicht entsteht dabei ja sogar so etwas wie ein „Straßenbau-Thinktank“ 2.0. Jedenfalls glaube ich fest daran, dass der Weg nach vorn nicht nur über Regelwerke, sondern auch über Begegnung führt – und über das gute Gespräch in der Kaffeepause.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen
FGSV e. V.
D-50676 Köln
www.fgsv.de