Brücken- und Infrastrukturbau
Ein wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung der A 40 wurde am 6. November erreicht. Nach weniger als vier Jahren Bauzeit fließt der Verkehr sechsstreifig über das erste Teilbauwerk der Rheinbrücke Neuenkamp in Duisburg.
„Mit der neuen Rheinbrücke und der Erweiterung der A 40 leistet der Bund einen wichtigen Beitrag, um Nordrhein-Westfalen fit für die Zukunft zu machen. Wir brauchen ein gut ausgebautes und leistungsstarkes Streckennetz in unserem Land. Die A 40 verbindet das Ruhrgebiet mit dem Niederrhein und den Niederlanden und ist damit für die Bürgerinnen und Bürger und für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Wir investieren hier 569 Mio. Euro und stärken damit den Standort NRW.“
Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr
Ehe die Verkehrsteilnehmer die A-40-Rheinquerung nutzen konnten, folgte die Abnahme durch die Verkehrsbehörde. Mit der Freigabe gibt es keine Gewichtsbeschränkungen mehr für die Querung des Rheins. Dies sorgt für eine nachhaltige Entlastung im Pendlerverkehr zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet sowie auf der Transitstrecke zwischen Deutschland und den Niederlanden.
„Mit der Freigabe des ersten Teils der neuen Rheinbrücke Neuenkamp erreichen wir ein wichtiges Etappenziel. Dies wird die Verkehrslage im westlichen Ruhrgebiet, speziell rund um Duisburg, merklich entlasten.“
Thomas Ganz, Niederlassungsdirektor der Autobahn GmbH des Bundes im Rheinland
Mit Inbetriebnahme des ersten Brückenteilbauwerks der neuen Rheinbrücke Neuenkamp hält Duisburg mit 380 m den deutschen Rekord für die längste Spannweite bei einer Schrägseilbrücke.
„Unser Ziel ist es weiterhin, die Motivation bei allen hochzuhalten, um mit diesem Tempo weiterzuarbeiten. Konkret heißt das, im Jahr 2024 die Bestandsbrücke zurückzubauen und 2026 das zweite neue Brückenteilbauwerk fertigzustellen.“
Dr. Udo Pasderski, DEGES-Bereichsleiter
Neben dem Brückenbauwerk Rheinbrücke Neuenkamp gehört ein 4,5 km langer achtstreifiger Streckenausbau zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen zum Projekt, das die DEGES im Auftrag des Bundes und der Autobahn GmbH plant und realisiert.
Weitere Informationen
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Rheinland
D-47799 Krefeld
www.autobahn.de/rheinland