Fahrradmobilität

Neues Parkhaus für 7.000 Fahrräder in Amsterdam: Warum nicht auch in Deutschland?

Wenn in Deutschlands Städten der Autoverkehr zugunsten des Fahrradverkehrs abnehmen soll, lohnt ein Blick in die Niederlande. Dort wurde Ende Januar ein Parkhaus für rund 7.000 Fahrräder eröffnet.

Das Besondere dabei: Das Parkhaus befindet sich am Bahnhofsplatz (Stationsplein) unter der offenen Hafenfront, ist unterirdisch mit der U-Bahn-Station und dem Hauptbahnhof verbunden, was natürlich den Umstieg in den ÖPNV enorm erleichtert. Dabei dient die Tiefgarage aber nicht nur den Radfahrern, sondern auch den Fußgängern, wie die Stadt erklärt. In den Wochen nach der Eröffnung sollen nach und nach alle Fahrradständer von der Straße verschwinden. Ohne Fahrradständer sei es einfacher, die Straßen sauber und sicher zu halten, lautet das Argument. Dazu muss man wissen, dass es in Amsterdam mehr Fahrräder als Einwohner gibt – schätzungsweise 900.000.

Soweit sind wir in Deutschland natürlich noch nicht. Dennoch zeigt das Beispiel Amsterdam, was in puncto Stadtentwicklung möglich ist.
 

Bild 2: Eingang zur Fahrrad-Tiefgarage, die vollständig unter Wasser liegt (Foto: Dutch Cycling Embassy)