FGSV

Neues Arbeitspapier „Ermittlung von Anpassungs- und Sicherheitsfaktoren für die Dimensionierung von Asphaltbefestigungen“ erschienen

Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat das „Arbeitspapier Ermittlung von Anpassungs- und Sicherheitsfaktoren für die Dimensionierung von Asphaltbefestigungen“ (AP EADA), Ausgabe 2022, herausgegeben.

Die Anpassungsfaktoren (ehemals Sicherheitsbeiwerte) aus dem AP EADA werden für die rechnerischen Dimensionierungs- und Prognoseverfahren benötigt.

So werden die im Labor bestimmten Materialparameter der Asphalte, die mit zeitraffenden Untersuchungsmethoden bestimmt werden, auf die reale Beanspruchungssituation im Oberbau übertragen. Ein Sicherheitsniveau vergleichbar zu den RStO 12 (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, FGSV 499) wird so sichergestellt.

Das Grundkonzept für die Bestimmung der Anpassungsfaktoren besteht darin, unter Kalibrierbedingungen für eine rechnerische Nutzungsdauer von 30 Jahren für Konstruktionsaufbauten mit Schichtdicken entsprechend den RStO 12 den rechnerischen Nachweis nach den RDO Asphalt (Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des Oberbaus von Verkehrsflächen mit Asphaltdeckschicht, FGSV 498) erfüllen zu können. Die Kalibrierbedingungen beinhalten dabei:

  • definierte Belastungen aus dem Verkehr,
  • definierte klimatische Bedingungen,
  • dimensionierungsrelevante Materialparameter der Asphalte (Kalibrierasphalte).

Für die Anwendung der RDO Asphalt werden die harmonisierten Anpassungsfaktoren getrennt nach der jeweiligen Bauweise maßgebend.

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