Solarenergie
Im Hinblick auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der regenerativen Energieerzeugung ist es unabdingbar, dezentrale Ansätze und Nahwärmekonzepte zu verfolgen. Das schließt die Betrachtung ein, welche Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung es gibt und wie diese lokal zur Anwendung kommen können.
Eine Grundüberlegung dieses Nachhaltigkeitsansatzes sollte sein, dass die Gewinnung erneuerbarer Energie nicht zu weiterem Flächenverbrauch führt, sondern sich mit „Bestehendem“ verbindet. Ein gutes Beispiel dafür ist die Nutzung von Dächern bestehender oder in Planung befindlicher Gebäude zur solaren Energiegewinnung.
Dabei werden zwei Arten der solaren Energiegewinnung unterschieden:
1. Die weithin bekannte solare Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen.
2. Die energetisch hoch wirksame Wärmeerzeugung mit Solarthermieanlagen.
Wenn man betrachtet, dass z. B.
in Wohngebäuden ca. 85 % der insgesamt benötigten Energie für die Erzeugung von Heizungswärme und Warmwasserbereitung eingesetzt werden, dann drängt sich die Betrachtung auf, wie man mit Sonnenenergie so viel wie möglich Wärmeenergie erzeugen und diese einer lokalen Nutzung zuführen kann. Gleichzeitig führt dieser Ansatz zu mehr Unabhängigkeit von der Energieerzeugung mittels fossiler Brennstoffe.
Lärmschutz und Energieerzeugung intelligent kombiniert
Unter diesem Blickwinkel hat die FASA AG aus Chemnitz, in Zusammenarbeit mit Partnern, ein Nutzungskonzept entwickelt, welches bisher so in Deutschland noch keine Verbreitung hat. Das Chemnitzer Unternehmen ist ein Pionier im Bereich des solaren Bauens und gleichzeitig mit seiner Ingenieurbausparte im Bereich der Planung und Errichtung von Lärmschutzwänden tätig. Mit der Neuentwicklung eines Holzlärmschutzwandelements wurde das Know-how aus beiden Bereichen verbunden, indem Lärmschutzwandelement und Solarthermiekollektoranlage kombiniert werden. So liefert dieses gebrauchsmustergeschützte Lärmschutzelement neben sehr gutem Schallschutz gleichzeitig solare Wärmeenergie für Wohnbebauung, Hospitale, Schulen, Bürogebäude etc. im Nahbereich.
Der Solarthermiekollektor wird auf der Rückseite der Lärmschutzwand montiert und nutzt so die bereits vorhandene Gesamtkonstruktion der Lärmschutzwand als Tragstruktur, ohne zusätzliche Freiflächen zu verbrauchen. Die damit verbundene Ausrichtung (senkrecht oder leicht geneigt) ist in den Jahreszeiten Herbst bis Frühjahr die optimale Konstruktion zur solaren Energiegewinnung, da sie bei tiefstehender Sonne maximale Erträge erbringt – also immer dann, wenn am meisten davon benötigt wird. Ideal ist eine Kombination der Holzlärmschutzwand mit Solarthermiekollektoren, wenn die Rückseite nach Südost bis Südwest ausgerichtet ist.
In den Gebieten, in denen Lärmschutzwände zwingend entstehen müssen – insbesondere im näheren Bebauungsumfeld – bietet sich diese Kombination an. Denn die gewonnene Energie kann den Gebäuden im Umfeld direkt zugeführt werden. Folglich werden die laufenden Energiekosten und die CO2-Emissionen in den umliegenden Gebäuden gesenkt und die Lärmschutzwand wird optimal sowie nachhaltig genutzt. Darüber hinaus wird die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert.
Weitere Informationen
FASA AG
D-09112 Chemnitz
www.fasa-ag.de