Straßenbau
Die Kölner STRABAG AG hat im Jahr 2021 eine erneut erfreuliche Geschäftsentwicklung im Verkehrswegebau verzeichnet und konnte damit nahtlos an den in den Vorjahren eingeschlagenen Wachstumskurs anknüpfen. Die gute Baukonjunktur, Aufträge für einige bedeutende Großprojekte und eine seit Herbst spürbare Stabilisierung im Flächengeschäft ließen die Bauleistung und den Auftragsbestand im Verkehrswegebau auf neue Rekordwerte steigen. Die Beeinträchtigungen durch die Coronavirus-Pandemie hielten sich auch in ihrem zweiten Jahr auf den Baustellen und in den Büchern in Grenzen. Gestützt auf ein solides Auftragspolster von rd. 3,0 Mrd. € ist das Unternehmen zuversichtlich in das laufende Jahr gestartet. Mit den massiven wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des Kriegs in der Ukraine haben sich die Geschäftsaussichten jedoch – wie für die gesamte Baubranche – eingetrübt.
Großaufträge prägen auch 2021 das Geschäft
STRABAG erhielt in Arbeitsgemeinschaft den Zuschlag für den sechsspurigen Ausbau der A 1 auf einer Strecke von knapp 30 km zwischen Lohne und Bramsche in Niedersachsen. Der Funktionsbauvertrag beinhaltet zudem die bauliche Erhaltung der Strecke über einen Zeitraum von 30 Jahren. In Baden-Württemberg wurde das Unternehmen mit dem sechsspurigen Ausbau der A 8 im Enztal bei Pforzheim beauftragt; das komplexe Projekt wird im Team mit Einheiten der Ed. Züblin AG und der Züblin Spezialtiefbau GmbH realisiert und umfasst u. a. auch die Errichtung von Brücken und Unterführungen sowie umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen. Außerdem erhielt das Unternehmen den Auftrag zur Umsetzung der Haupterschließungsmaßnahmen für das große Stadtentwicklungsprojekt „6 Seen Wedau“ in Duisburg, wo auf einem ehemaligen Bahngelände ein Neubaugebiet mit 3.000 Wohneinheiten entsteht. Neben den derzeit prägenden Großprojekten verzeichnet die STRABAG AG im Verkehrswegebau auch wieder eine spürbare Erholung in ihrem bundesweiten Flächengeschäft.
Belastungen durch kriegsbedingte Krise an Rohstoff-Märkten
Im ersten Quartal des neuen Jahres hat die STRABAG AG mit deutlichen Zuwächsen bei Auftragseingang, Auftragsbestand und Bauleistung im Verkehrswegebau den positiven Trend des Vorjahres weiter fortgesetzt. Zu den großen neuen Aufträgen zählen der sechsspurige Ausbau der A 6 zwischen der Landesgrenze Baden-Württemberg / Bayern und dem Autobahnkreuz Feuchtwangen sowie die Errichtung des Brückenbauwerks in der ARGE Saaletalquerung im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung Bad Kösen.
Für das Gesamtjahr sind die Folgen des Kriegs in der Ukraine für die Baubranche noch nicht absehbar: Die schon Corona-bedingt angespannte Lage auf den internationalen Rohstoffmärkten hat sich noch weiter verschärft und deutlich zugespitzt. Die Preisexplosion nicht nur, aber insbesondere für Dieselkraftstoff und Bitumen treiben die Kosten im Verkehrswegebau; wegen Materialknappheit drohen zudem Lieferengpässe, so dass Baustopps zumindest nicht mehr ausgeschlossen werden können.
Weitere Informationen
STRABAG AG
D-50679 Köln
www.strabag.de