Straßenbau, Straßenerhaltung und Straßenentwurf
Die InfraTech Deutschland 2026 bot vom 13. bis 15. Januar einen intensiven fachlichen Austausch, innovative Lösungen und eine starke politische Präsenz. Die Zukunft der Infrastruktur – besonders die Aspekte Klimaanpassung, nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Wasserwirtschaft und Digitalisierung – standen während der drei Tage im Mittelpunkt.
Mehr als 270 Aussteller aus über 20 Ländern präsentierten zukunftsweisende Lösungen für Planung, Bau, Betrieb und Sanierung von Infrastrukturen. Die 8.146 Fachbesucher von Kommunen, Behörden, Ingenieurbüros, Bauunternehmen und der Industrie nutzten die Messe als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung.
Politischer Auftakt setzt klare Akzente
Zur Eröffnung der siebten Ausgabe der InfraTech betonte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer die enorme Bedeutung leistungsfähiger und resilienter Infrastrukturen:
„Noch vor wenigen Jahren spielte Infrastruktur in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Heute wissen wir: Eine funktionierende Infrastruktur ist nicht selbstverständlich.“
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
Die InfraTech habe sich zu einer wichtigen Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Hand entwickelt. Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit seien entscheidend, um die großen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen.
Auch Vertreter führender Institutionen und Verbände, darunter der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Straßen.NRW und das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur, prägten das hochkarätige Konferenz- und Fachprogramm in den Auditorien.
Innovationspreis 2026: Lösungen mit Praxisbezug
Ein besonderer Höhepunkt der Messe war die Verleihung des InfraTech Innovationspreises 2026. Aus insgesamt 35 Einreichungen nominierte die Jury drei zukunftsweisende Innovationen.
Der Preis ging an RPBL GmbH & Co. OHG für BALASTAN, einen 100 % natürlichen Klimabaustoff, der hohe Tragfähigkeit mit exzellenter Wasserdurchlässigkeit verbindet und damit einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Stadtentwicklung leistet.
„Die große Zahl von Einreichungen zeigt, wie ernst dieser Innovationspreis inzwischen von den Unternehmen genommen wird. Ich wünsche mir, dass wir 2028 auf der nächsten InfraTech noch deutlich mehr Innovationen erreichen und uns die Qual der Wahl noch schwerer fällt.“
Juryvorsitzender Dr. Serdar Ulutaş
Wissenstransfer und neue Impulse
Neben dem politischen Dialog wurden auf der InfraTech 2026 auch praxisnahe Anwendungen ins Blickfeld gerückt. Im Rahmen von Fachsessions, Podiumsdiskussionen und Masterclasses wurden konkrete Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze gewährt. Diese reichten von digitalem Straßenmanagement über nachhaltige Materialien bis hin zu Green-&-Blue-Infrastructure-Konzepten.
InfraTech als Treffpunkt der Branche
Mit einer gut besuchten Messehalle, zahlreichen Gesprächen und neu gestarteten Kooperationen konnte die InfraTech Deutschland ihre Rolle als zentraler Treffpunkt der Infrastrukturbranche weiter festigen.
„Die große Beteiligung und die inhaltliche Tiefe der Gespräche zeigen, wie wichtig die InfraTech als Plattform für Austausch, Vernetzung und konkrete Lösungen ist.“
Messechefin Annemieke den Otter
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen begleitete die Messe erneut als Schirmherr. Straßen.NRW und die Bauindustrie sind strategische Partner der InfraTech.
Merken Sie sich schon jetzt den Termin für die nächste InfraTech vor: 11.–13. Januar 2028 in der Messe Essen.
Weitere Informationen
Rotterdam Ahoy N. V.
NL-3084 BA Rotterdam
www.infratech.de