Straßenbau, Straßenerhaltung und Straßenentwurf

75 Jahre BASt – ein voller Erfolg!

Große Messfahrzeuge, leuchtende Verkehrszeichen oder krachende Fahrzeuge – Jung und Alt konnten am 20. Juni 2026 beim Tag der offenen Tür bei der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) viel entdecken und ausprobieren. Dieser fand traditionell am Tag der Verkehrssicherheit statt. Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, gemeinsam das 75-jährige Jubiläum der BASt zu feiern.

An 75 Ständen konnten Große und Kleine bei hohen Temperaturen die Arbeit der BASt und der beteiligten Partner kennenlernen. Viele Aktionen luden zum Mitmachen und Staunen ein: Experimente in Laboren, Simulatoren, ein begehbarer Modelltunnel und neue Perspektiven im Straßenverkehr. Die Besucherinnen und Besucher informierten sich über hilfreiche Assistenzsysteme, innovative Bauverfahren und gut sichtbare Fahrbahnmarkierungen. Des Weiteren gab es jede Menge Informationen rund um die Verkehrsunfallaufnahme, den Führerschein oder die Erste Hilfe.

Besonders viel Spaß hatten die Kinder beim Edelsteinsieben, dem Verkehrsparcours und der Hüpfburg. Die Geschichte „Max, der kleine blaue Laster“ sorgte im Märchenzelt für große Kinderaugen.

Eröffnet wurde der Tag von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der in seiner Rede die Expertise der BASt hervorhob. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums wurde zudem ein kurzweiliges Bühnenprogramm angeboten. Gäste waren u. a.:

  • Manfred Wirsch (Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats)
  • Arne von Boetticher (Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises)
  • Claudia Elif Stutz (Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium)
  • Maria del Carmen Fernandez Mendez (Leiterin des Referats Polizeiliche Verkehrsangelegenheiten im Ministerium des Innern NRW)
  • Bernd Mayländer (Official FIA F1 Safety Car-Fahrer).

Seit ihrer Gründung 1951 begleitet die BASt die Entwicklung der Verkehrssysteme. Sie forscht, berät und bündelt Wissen. Die Bundesanstalt trägt dazu bei, dass national und international Gesetzte, Regelwerke sowie Standards optimiert werden. Sie engagiert sich dafür, dass Innovationen in die Praxis gelangen. Ihre Forschungsergebnisse machen Produkte besser und Prozesse sicherer. Ein bekanntes Beispiel ist der Sicherheitsgurt, der bereits unzählige Leben gerettet hat.

Neben der Sicherheit der Straßen- und Verkehrstechnik behält die BASt als interdisziplinäre Forschungseinrichtung auch die Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit im Blick.

Jahresbericht 2025 steht im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums

Bild 2: Der Jahresbericht 2025 der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen steht im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums

Nicht nur beim Tag der offenen Tür konnte man sich über die Tätigkeiten der BASt informieren. Der Jahresbericht 2025 mit über 30 Beiträgen steht unter dem Motto „75 Jahre BASt“. Diese bieten Rückblicke auf herausragende Projekte und Entwicklungen sowie Ausblicke in die Zukunft. Eine Historie von den 1950er-Jahren bis heute informiert über die Entwicklung der BASt und des Straßenverkehrs in Deutschland. Langjährige Wegbegleiter bereichern den Bericht mit persönlichen Worten in Form kurzer Statements. Wie gewohnt, wird in kurzen Beiträgen auch eine Auswahl von Forschungsaktivitäten aus dem Jahr 2025 präsentiert.

Insgesamt greifen über 80 Beiträge von mehr als 150 Autorinnen und Autoren das weite Themenspektrum der BASt auf – von Infrastruktur und Bauen über Energie, Umwelt und Mobilität zu Sicherheit, Fahren, Digitales und Fachkräfte.

Schlaglichter sowie Zahlen und Fakten in knapper Form ergänzen den Bericht.

Der Jubiläumsbericht ist kostenfrei bei der BASt erhältlich und steht als Download im Internet sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Weitere Informationen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
D-51427 Bergisch Gladbach
www.bast.de