Verkehrsmanagement
Michael Theurer MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, und Christine Baur-Fewson, Direktorin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH, haben an der A 8 eine hochmoderne Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe (TSF) zwischen Karlsruhe und Karlsbad für den Verkehr freigeben.
„Die Autobahnen stellen bundesweit das Rückgrat des Güterverkehrs auf der Straße dar. Gerade der hoch belastete Abschnitt der A 8 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Karlsbad profitiert nun von einer verkehrsabhängigen Verbesserung des Verkehrsflusses durch die temporäre Seitenstreifenfreigabe.“
Michael Theurer MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMDV
Die Freigabe des Seitenstreifens erfolgt verkehrsabhängig und wird auf digitalen Anzeigetafeln angezeigt. Die Hindernisfreiheit des Seitenstreifens wird von der Stuttgarter Verkehrsleitzentrale der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH mithilfe von 12 dynamischen Videokameras mit spezieller Schwenk-Neige-Technik entlang der 2,8 km langen Strecke überprüft.
„Die Autobahn GmbH des Bundes ist bestrebt, deutschlandweit die Sicherheit auf den Autobahnen zu verbessern. Dazu trägt die neue TSF-Anlage bei Karlsruhe bei, indem sie die Situation auf diesem kurvigen und steilen Streckenabschnitt der A 8 entzerrt.“
Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes
Die A 8 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Karlsruhe und der Anschlussstelle (AS) Karlsbad ist in Fahrtrichtung Stuttgart dreistreifig ausgebaut und von einer starken Steigung (7,5 %) in Kombination mit kurvigem Streckenverlauf geprägt. Dadurch kommt es regelmäßig zu Stockungen durch langsam fahrende Lkw. Zudem sind durch den Verflechtungsbereich A 5 / A 8 des AD Karlsruhe Spurwechselvorgänge über mehrere Fahrstreifen zu verzeichnen. Das tägliche Verkehrsaufkommen liegt bei ca. 109.700 Kfz in 24 Stunden, der Schwerverkehrsanteil beträgt rund 16 %.
„Die heute für den Verkehr freigegebene Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe bietet die klima- und ressourcenschonende Möglichkeit, die bereits vorhandene Verkehrsinfrastruktur effektiver zu nutzen und damit den Verkehrsfluss zu verbessern.“
Christine Baur-Fewson, Direktorin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH
Um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurde die Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe geplant und 2021 bis 2022 baulich umgesetzt. Die Maßnahme kostet rund 2,5 Mio. €, gefördert durch die Europäische Union im Rahmen des Programms Ursa Major Neo zur Verbesserung des Güterverkehrs im Europäischen Straßennetz.
Weitere Informationen
Die Autobahn GmbH
Niederlassung Südwest
D-70329 Stuttgart
www.autobahn.de/suedwest