Verkehrsmanagement
Überlastete Straßen, Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen prägen noch immer das Bild von zahlreichen Städten weltweit. Auch Deutschlands Städte sind betroffen von den Folgen der Urbanisierung. Dass sich unsere Mobilität verändern muss, ist schon lange keine Frage mehr. Man ist sich einig: Es müssen Lösungen entwickelt werden, die den CO2-Ausstoß verringern und gleichzeitig dabei unterstützen, die immer größeren Menschenmengen in unseren Städten von A nach B zu bringen – schnell, komfortabel und sicher. Zudem wüschen sich Bürgerinnen und Bürger, die in sämtlichen Lebensbereichen mit digitalen Anwendungen unterstützt werden, verlässliche Echtzeitinformationen, wenn es um ihre Fortbewegung geht.
Keine Smart City ohne Smarte Mobilität
Damit dieser Wandel gelingt, haben sich unsere Städte in Deutschland ein klares Ziel gesetzt: Sie wollen zu Smart Cities werden – und dafür muss auch die Mobilität smarter werden. In ihren Smart-City-Strategien formulieren sie mit großer Übereinstimmung folgende Schwerpunkte: Sie möchten digitale Mobilitätslösungen anbieten, die städtische Infrastruktur aufrüsten und grünere Fortbewegungsmittel wie den öffentlichen Nahverkehr stärken. Zudem sollen Lösungen gefunden werden, die den Verkehrsfluss innerhalb der Städte optimieren und somit Emissionen reduzieren.
Die Anforderungspalette für Verkehrsmanager ist breit und durchläuft einen rasanten Paradigmenwechsel. Weg von der Effizienzsteigerung für Einpersonenfahrzeuge hin zu einem System, das durch Anreize und Regulierungen darauf abzielt, Reisende zu einem möglichst frühen Zeitpunkt auf ihrem Weg zum Umstieg auf alternative Verkehrsmittel oder zum Verzicht auf das eigene Fahrzeug zu bewegen. In der Praxis des Verkehrsmanagements lassen sich solche intermodalen Lösungen jedoch häufig schwer realisieren, da der Großteil unserer Städte eine Sammlung an eigenständigen, isolierten Systemen für unterschiedliche Aspekte der Mobilität nutzt. Diese fragmentierte Vorgehensweise kostet nicht nur viel Zeit, sondern es bleibt auch viel ungenutztes Potenzial – wortwörtlich – auf der Straße liegen, von wertvollen Einblicken, die vernetzte Daten liefern könnten, bis hin zur Realisierung ganzheitlicher Mobilitätslösungen.
Das Mindset muss sich verändern
Denn das komplexe Zusammenspiel von Klima, Urbanisierung und Verkehr erfordert ein umfassendes, ganzheitliches Verständnis des gesamten Ökosystems der Mobilität. Während es früher primär darum ging, motorisierte Fahrzeuge möglichst effizient durch die Stadt zu steuern, ist der Kriterienkatalog heute deutlich breiter. Bürgerinnen und Bürger sollen komfortabel, sicher und schnell an ihr Ziel kommen und dabei Hand in Hand verschiedenste Fortbewegungsformen wählen können, die ihren aktuellen Bedürfnissen entsprechen – und möglichst wenig Belastung für die Umwelt mit sich bringen. Das gelingt nur, wenn Mobilität ganzheitlich gedacht wird und die Steuerungsmechanismen stets auf dem neusten Stand sind.
Von einzelnen Systemen hin zur Plattform
Während Städte und Kommunen früher einmalig ein Verkehrsmanagementsystem gekauft haben, ist dieser Ansatz heute nicht mehr zeitgemäß. Denn einzelne Insellösungen können diesen ganzheitlichen Ansatz nicht mehr abbilden. Vielmehr braucht es technische Lösungen, die verschiedene Systeme miteinander verknüpfen können und in der Lage sind, Echtzeitinformationen auszuwerten und in Kontext zu setzen. Die gute Nachricht ist: Es gibt sie bereits, die technologischen Lösungen für diesen ganzheitlichen Ansatz. Die Zukunft der Mobilität wird sich hin zu (cloudbasierten) Plattformen entwickeln, die genau diese Funktionalitäten abbilden können. Diese ganzheitlichen Verkehrsmanagementplattformen sind bereits im Einsatz und machen die Vision von sicherer, nachhaltiger und vernetzter Mobilität zur Realität. Moderne Architektur, die echte Modularität und Skalierbarkeit bietet, zusammen mit verschiedenen Bereitstellungsmethoden und Lizenzmodellen macht es nun für städtische Einrichtungen jeder Größe möglich, solche Systeme zu implementieren. Dies reicht von der komplexen Smart-City-Metropole bis hin zur Kleinstadt, die lediglich mit einem einfachen Parkleitsystem starten möchte.
Die Lösungen sind da, es muss nur noch losgelegt werden!
Eine solche Plattform bietet Yunex Traffic mit seiner ganzheitlichen Verkehrsmanagementplattform Yutraffic Symphony. Städte und Kommunen können auf dieser Plattform ihre individuellen Herausforderungen lösen und bspw. Emissionen durch Staus reduzieren oder ihre bereits installierten Anlagen steuern und warten. Ebenso ermöglicht die Plattform komplexere Steuerungsmechanismen, indem etwa Umweltdaten, Simulationen oder die Informationen von vernetzten Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur miteinbezogen werden.
Mit Verkehrsmanagementplattform können Staus und Störungen schnell erkannt und proaktive Maßnahmen ergriffen werden, selbst wenn mehrere Organisationen involviert sind. Darüber hinaus ermöglicht sie die Koordination in der komplexen städtischen Mobilitätslandschaft mit zunehmender Beteiligung verschiedener Akteure wie dem öffentlichen Verkehr sowie Shared- und Mikromobilität, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Die Folgen sind weniger Emissionen, weniger Staus und zuverlässigere Mobilitätsmöglichkeiten, die letztendlich die Lebensqualität in Städten und Ballungsräumen verbessern.
Weitere Informationen
Yunex GmbH
D-81739 München
www.yunextraffic.com