Verkehrsmanagement und Verkehrssicherheit
Um auf Marktanforderungen und damit auf aktuelle Herausforderungen für die Verkehrssicherheit schnell und flexibel reagieren zu können, setzt die AVS Verkehrssicherung GmbH auf eigene Hard- und Softwareentwicklung. So stammt die gesamte Infrastruktur zum mobilen digitalen Verkehrsmanagement aus dem eigenen Haus. Ein Vorteil: Sämtliche Geräte im Feld kommunizieren nach TLS 2012. In der Regel „sprechen“ nur fest installierte Anlagen dieses TLS-Protokoll. Gleichzeitig machen die hausinternen Entwickler das Unternehmen fit für die Zukunft und lassen es innovativ auf neue Anforderungen reagieren. Bspw. verfügt die AVS nun über eine Operatorenzentrale und nimmt so anstehende Regelwerksänderungen vorweg. Auch dass die digitalen Produkte zur kritischen Infrastruktur gezählt werden, trifft das Unternehmen nicht unvorbereitet: Die erforderliche Zertifizierung nach der Kritis-Verordnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist in vollem Gange.
Schon heute erfasst modernste Sensortechnik in den Anlagen Verkehrsflüsse live, übermittelt die Daten an einen Server und dieser lenkt den Verkehr dynamisch mittels LED-Tafeln. Die Montage ist denkbar einfach und sehr sicher. Weder Klettern noch der Einsatz von Hubarbeitsbühnen sind erforderlich. Kontrolliert und gesteuert werden alle Geräte komfortabel via Webportal auf Smartphone, Tablet oder PC. Individualisierungen sind jederzeit nach Kundenwunsch möglich.
Digitale Glatteis-Warnanlagen
Wie individuell die AVS dank ihrer Eigenentwicklungen auf Anforderungen reagieren kann, zeigt ein Beispiel von der Wiehltalbrücke der Bundesautobahn A 4 zwischen Köln und Olpe. Dort konnte wegen Bauarbeiten die Funktion der Taumittelsprühanlage nicht aufrechterhalten werden. Als alternative Lösung wurde dem Kunden, der Autobahn GmbH, kurzfristig eine neue Glatteis-Warnanlage geliefert – ein geeigneter Umfelddatensensor wurde in das bestehende System integriert. Nun warnen die LED-Tafeln die Verkehrsteilnehmer bei fallenden Temperaturen vor möglichem Glatteis.
Im Einsatz sind vier LED-Tafeln je Fahrtrichtung, zwei Webcams zur Verkehrsüberwachung und eine Messstation in der Mitte der Brücke. Sie liefert eine Fülle von Informationen, von Luft- und Asphalt-Temperatur über den Straßenzustand (Nässe, Schnee, Eis) bis hin zu Windgeschwindigkeit und Regenintensität. Fallen die Temperaturen unter +5 °C, zeigen die LED-Tafeln Glatteis-Warnungen, steigen sie über +7 °C, schalten sie sich aus. Die Glatteis-Warnanlagen werden energieautark mittels Solar-Modulen und zusätzlich CO2-neutral mit Brennstoffzellen betrieben.
Weitere Informationen
AVS Services GmbH
D-51377 Leverkusen
www.avs.eu