Verkehrssicherheit
Autonomes Fahren, innovative Stadtplanung und die Neunutzung vorhandener Flächen – diese Themengebiete sind nur ein Auszug dessen, was die TUM im Zuge der Internationalen Automobilausstellung (IAA) vom 5. bis 10. September in München der Öffentlichkeit präsentierte. Als Teil des sogenannten Open Space der Messe, zeigte die Universität unterschiedliche Forschungsprojekte und Ansätze für die Mobilität der Zukunft. Der Open Space verteilte sich über weite Teile der Münchner Innenstadt und war ohne Messeticket kostenlos zugänglich.
EDGAR und MCube am Marienplatz
Größter Ausstellungsort für die Forschungsprojekte der TUM war das Citizen Lab auf dem Marienplatz. Hier stellte das Mobilitätscluster MCube seine facettenreiche Arbeit aus. Ein täglich wechselndes Angebot bot die Möglichkeit, sich nicht nur über ein spezielles Thema zu informieren, sondern viele verschiedene Projekte zu erleben. Zum Messeauftakt wurde das neue autonome Forschungsfahrzeug EDGAR vorgestellt. Der Versuchsträger verfügt u. a. über Kameras, LIDAR- und Radar-Sensoren sowie Mikrofone, um den Verkehr um sich herum wahrnehmen zu können. Der rund 750.000 € teure Kleinbus ist als Plug-in-Hybrid lokal emissionsfrei und soll dabei helfen, das Autonome Fahren durch Testfahrten im öffentlichen Straßenverkehr näher an die reale Anwendung zu bringen. Dabei arbeiten die Forscher an einem Algorithmus, der frei verfügbar angeboten werden kann. Das Ziel: Die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen und gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie die Technik Realität werden lassen.
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Konzepte für den ÖPNV und TUM Hyperloop auf der IAA
Neben dem Forschungsfahrzeug EDGAR zeigte das MCube-Cluster weitere Projekte aus seinem vielfältigen Tätigkeitsfeld. Maßnahmen gegen den Klimawandel standen ebenso auf der Agenda wie die Energiewende und damit die Elektrifizierung des Verkehrs. Auch die Digitalisierung von Städten, die Zukunft des ÖPNV und Modelle für eine lebenswerte Stadt der Zukunft spielten eine Rolle auf dem Messestand. Aber nicht nur am Marienplatz stellte die TUM ihre Forschungsprojekte zur Schau. Am Königsplatz gab es die Möglichkeit, die Passagierkapsel von TUM Hyperloop aus nächster Nähe zu betrachten und sich über die Alternative zum klassischen Zug zu informieren. Zudem war die TUM auch als Teil des TEMPUS Forschungsprojekts auf dem Königsplatz vertreten. TEMPUS ist ein Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren in München, die TUM bringt sich hier bei Fragen rund um luftgestützte Verkehrsdatenerfassung, Ride-Parcel-Pooling (einer Kombination aus Passagier- und Logistikverkehr) und einer automatisierten und vernetzten Fahrrad-Rikscha ein. Zudem befassen sich die Forscher in diesem Projekt mit der Simulation und Hochrechnung von verschiedensten verkehrlichen Innovationen in München.
Weitere Informationen
Technische Universität München
D-80333 München
www.ub.tum.de