Leitschwellen
Laut einer Prognose für das Jahr 2030 im aktuellen Nationalen Radverkehrsplan 3.0 planen rund 60 % der Deutschen, künftig mehr mit dem Rad zu fahren. Während in Deutschland im Jahr 2017 pro Tag 112 Mio. km mit dem Fahrrad zurückgelegt wurden, werden für 2030 bereits 224 Mio. km pro Tag prognostiziert. Durch die Verdopplung der Radnutzung in Deutschland steht das Fahrrad somit im Zentrum der Diskussionen zur modernen und nachhaltigen Mobilität.
Das Unternehmen horizont Traffic Safety bietet hierfür ein mobiles und flexibles Verlegesystem für die Einrichtung temporärer und dauerhafter Radwege. Mit dem regelkonformen Bike-Lane-System können Kommunen bei der Planung und Umsetzung, ihre Radwege sicher und attraktiv zu gestalten, unterstützt werden.
Vom temporären zum dauerhaften Radwegsystem
Radwegsysteme werden anhand der Dauer unterschieden, für die sie in einem bestimmten Verkehrsbereich eingesetzt werden. Es gibt demnach temporäre Radwege, hier empfiehlt sich die sogenannte Pop Up Bike Lane, und fest installierte, dauerhaft bestehende Radwege, hier sollte die Protected Bike Lane zum Einsatz kommen. Je nach Anwendung und Dauer des Einsatzes ist die Entscheidung immer individuell zu treffen.
Die Pop Up Bike Lane wird durch gelbe Leitschwellen oder Leitfüße kenntlich gemacht. Sie wird oft im Rahmen der Einrichtung neuer Radwege ausgewählt, um deren Nutzen sowie die Akzeptanz der Bürger gegenüber dem neuen Verlegesystems zu testen. Temporäre Eingriffe in den Straßenverkehr müssen in der Signalfarbe gelb durchgeführt werden. Nach Akzeptanz und Entscheidung für eine dauerhafte Lösung wird die gelbe Leitschwelle durch eine weiße Leitschwelle ersetzt. Hat sich diese Version des neuen Radwegs über einen vorübergehenden Zeitraum bewährt, kann das dauerhafte System verlegt werden.
Robust, flexibel und leicht zu verlegen
Die Leitschwelle wird in Verbindung mit den Leitboys seit Jahrzehnten erfolgreich im Bereich der Verkehrsleitung eingesetzt. Als BASt-geprüftes Verkehrsleitsystem gilt sie als sehr robust und liegt stabil und zuverlässig auf, ohne mit dem Untergrund verschraubt zu werden. Diese Art der Leitschwelle gilt als echter Game Changer bei temporären Umsetzungen, weil der Untergrund intakt bleibt und sich der Aufbau rückstandslos wieder entfernen lässt. Auch bei einem dauerhaft angelegten Fahrradweg überzeugt das System mit seiner hochwertigen Qualität. Dank seiner Stabilität trägt es maßgeblich zum Sicherheitsgefühl und damit auch zur Akzeptanz des Radweges bei den Verkehrsteilnehmern bei.
Der Leitboy III mit wegweisender und reflektierender Pfeilfolierung ist – in Kombination mit der Leitschwelle – optimal für den Einsatz als Fahrradspur. Regelkonform nach den neuen RSA 21 entspricht dieses System allen wichtigen Standards, um seine Anwendung im Straßenverkehrssystem zu finden. Die Leitboys III sind im Notfall für Rettungsfahrzeuge unfallfrei überfahrbar, sie stellen sich von alleine wieder auf, somit wird der nachfolgende Verkehr nicht beeinflusst oder irritiert.
Das integrierte Anti-Rutsch-System verhindert zum einen, dass die Leitschwelle auf dem Untergrund verrutscht – zum anderen wird ausreichend Abstand zum Boden geschaffen, wodurch Regenwasser bestmöglich abfließen kann.
Ausgewählte Referenzen
Große Metropolen mit einem hohen Verkehrs- und Radfahraufkommen haben bereits erfolgreich beide Varianten des Fahrradspur-Systems in ihr Verkehrsleitsystem integriert. Der Auftrag von Bund und Ländern – Deutschland als Fahrradland 2030 zu positionieren – ist ein wichtiger Grundstein für die Mobilisierung der nächsten Jahre. So haben auch die einzelnen Kommunen die Aufgabe, ihr Verkehrsnetz besonders „radfahrfreundlich“ zu gestalten. Mobilität als Grundbedürfnis sollte in jeder Kommune möglich sein – die Wahl zum Rad ist hierbei die gesunde und umweltfreundliche Möglichkeit, umso besser, wenn sich der Radfahrer dann auch sicher in das Verkehrsgeschehen integrieren kann.
Weitere Informationen
horizont group gmbh
D-34497 Korbach
horizont.com/de/c/traffic-safety