Verkehrstechnik
Zu ihrer Gründung 1951 beschäftigte sich die BASt – damals noch Bundesanstalt für Straßenbau – zunächst mit Bau und Instandsetzung der Infrastruktur. Im Fokus stand vor allem die Untersuchung von Baugrund und Baustoffen. Seitdem hat sich das Aufgabengebiet der BASt stetig erweitert. Verkehrstechnik, Fahrzeugtests oder der Winterdienst gewannen an Bedeutung. 1974 wurde die BASt zur zentralen Stelle für die Unfallforschung in Deutschland.
Ob Brückenbau, Umweltschutz oder Verkehrssicherheit – heute versteht sich die BASt als interdisziplinäre Einrichtung. Auf der Agenda stehen neue Themen wie Simulationsmodelle, digitale Methoden der Bauwerksprüfung oder automatisiertes Fahren.
Zum 75-jährigen Jubiläum veranstaltet die BASt am 20. Juni 2026 einen Tag der offenen Tür. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein umfangreiches Programm der BASt freuen. Zahlreiche Partner wie die Feuerwehr, Polizei oder Verkehrswacht tragen zum bunten Portfolio bei.

Bild 2.: Die BASt in den 1950er-Jahren
An etwa 80 Informations- und Aktionsständen können Jung und Alt viel entdecken und selbst ausprobieren. Verschiedene Simulatoren laden zum Selbstversuch ein. Mess- und Versuchsfahrzeuge können besichtigt werden. In Laboren und Versuchshallen gibt es spannende Demonstrationen. Auch das Dummy-Museum hat wieder geöffnet. Ein besonderes Highlight ist der Fahrzeugcrash mit Rettungsaktion, der eine reale Unfallsituation nachstellt.

Bild 3: Crashtest mit Dummy während des Tags der offenen Tür im Jahre 2019
Auch für Kinder gibt es ein vielfältiges Angebot: mit Kinderrallye, Märchenzelt, Hüpfburg oder Malaktionen. Anlässlich des Jubiläums wird es zudem ein kurzweiliges Bühnenprogramm mit interessanten Gästen geben. Mit dabei ist auch Verkehrsminister Patrick Schnieder.
Weitere Informationen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
D-51427 Bergisch Gladbach
www.bast.de